Isabel Lenuck im Portrait

Isabel Lenuck, CC Lizenz by Malte Klauck von Hamburg FotografiertWenn man von Isabel Lenuck als klassische „Schriftstellerin“ spricht, ist das im Prinzip nicht ganz der passende Ausdruck, denn sie beginnt ihre Kinderbücher meist mit dem unmittelbaren und spontanen Erzählen vor einem kleinen Publikum.

„Jasmin und die Streichholzmenschen“ und das vom Oetinger34-Verlag begeistert besprochene Buch „Die Geheimbande aus der Blumenstraße 22“ hat sie ihren Kindern und deren Freunden Abend für Abend erzählt. Erst später wurden die Texte abgeschrieben und überarbeitet.

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NEVER GIVE UP

Foto: www.Dalailamafoundation.orgIhr Lieben! Dieses Bild wurde auf Facebook schon 1.024 mal geteilt und hängt in tausenden von Zimmern als Plakat, das bekannte “NEVER GIVE UP” Zitat des Dalai Lama. Bestimmt ist es für größere Momente und Umstände als diesen gedacht und gerade auf Facebook soll man ja auch immer nur Erfolge vermelden, weil nur die Erfolgreichen interessant sind (?).

Aber in diesem Moment bin ich unerfolgreich und traurig drum: Leider will uns Oetinger34 mit unserer “Geheimbande aus der Blumenstraße 22” nun doch nicht in seine Edition aufnehmen. Wie schade! Wir verlassen mit unserem Team deswegen das Oetinger34 Portal und suchen im großen Verlagsuniversum weiter. Treibstoff erhalten wir wie immer durch die Inspiration anderer Reisender… never give up!

Wenn der Dalai Lama im Fahrstuhl steckenbleibt…

…dann nimmt er es mit Humor!

Danke an Paul Schimweg, der diesen besonderen Moment festgehalten hatIm August 2014 besuchte der Dalai Lama Hamburg in seiner Funktion als religiöser Lehrer, um über den Buddhismus zu referieren. Rund 7000 interessierte Laien und gläubige Buddhisten hörten seinen Unterweisungen im CCH Hamburg zu, einige Shugden-Anhänger protestierten lautstark vor den Türen und das dazugehörige Rahmenprogramm bot allerlei Informatives, Unterhaltsames und Tiefgründiges rund um das Thema Tibet und Buddhismus. Auch „mein“ Völkerkundekundemuseum nutze den Anlass des Besuches seiner Heiligkeit, um gleich mit drei thematisch passenden Ausstellungen aufzuwarten, 1. Tibet-Nomaden in Not, 2. Tibetische Nonnen –Widerstand und Mitgefühl und 3. Tibetische Nomaden.

Natürlich freut es mich als Tibetologin sehr, wenn es in unserem Museum wieder einmal etwas zum Thema Tibet zu sehen gibt. In diesem Fall war meine Freude aber deswegen besonders groß, weil es sich bei der Ausstellung „Tibet –Nomaden in Not“ um eine politische Ausstellung handelt. Sie wurde von der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg und der Gesellschaft für bedrohte Völker initiiert und mit Fotos und Texten ausgestattet und durch Objekte aus der Sammlung des Museums ergänzt. Weiterlesen

Toleranz durch Ungleichheit

Paris 1999 verliebtMeine zweite Session des carpediemcamps 2014 „Toleranz durch Ungleichheit“ beschäftigte sich mit meinem derzeitigen Lieblingsthema „Der Mensch ist ungleich“.

Zunächst erzählte ich, dass ich immer wieder fasziniert davon bin, wie unterschiedlich Menschen ihre Umwelt wahrnehmen. Danach versuchten wir, an konkreten Beispielen von Konfliktsituationen in Partnerschaften (Müll rausbringen, Spülmaschine einräumen usw.) konstruktive Lösungsmodelle zu erarbeiten. Dazu berichtete ich von den üblichen Streitereien innerhalb meiner eigenen Liebesbeziehung. Weiterlesen

Erste Meinungen zum Kinderroman “Jasmin und die Streichholzmenschen”

Cover Neuauflage Jasmin

So langsam trudeln die ersten Rezensionen und Meinungen zu “Jasmin und die Streichholzmenschen” ein… aber lest selbst!

 

“Fakt ist, dieses Buch ist auf eine so süße und warme Art geschrieben, dass ich weder ein Lächeln noch ein Tränchen unterdrücken konnte.” schreibt Madi.

 

„Es ist ein spannender Kinderroman zum Lesen und Vorlesen, mit Worten von der Autorin Isabel Lenuck gemalt und Chunel hat die Illustrationen geschaffen. Und hier noch ein Satz aus dem Buch, übrigens eine Szene, die ich sehr schön finde:

“Alle wichtigen Dinge, die man nur seiner besten Freundin anvertrauen konnte, hatten sie hier im Schrank besprochen: als Katjas Eltern sich scheiden lassen wollten oder als Jasmin so großen Kummer hatte, weil ihr Großvater gestorben war.“ schreibt Eva-Maria Nielsen Weiterlesen

Wellness durch Ethik

Wellness durch EthikHier die Zusammenfassung einer meiner Sessions auf dem Hamburger carpediemcamp 2014: Die Session mit dem herrlich seichten Titel „Wellness durch Ethik“ beginnt mit einer Reflektion darüber, dass Abbildungen und Statuen des Stifters des Buddhismus, Buddha Shakyamuni, oft im Zusammenhang mit Wohlfühl-Oasen, Massage-Salons, Schwimmbädern, Wellness-Bereichen, Schlafzimmern, Bädern, Waschräumen und sogar Toiletten auftauchen. Gläubige Buddhisten würden an diesen Orten keine Abbildungen von Buddha aufstellen, da die Darstellungen als Verkörperung des Religionsstifters selbst gelten, große Verehrung genießen und an „reinen“ Orten aufgestellt werden sollten. -Wir hängen Jesus ja auch nicht im Klo auf. Im Anschluss geht es um die Frage, inwiefern die buddhistische Ethik, dargestellt am Beispiel der Fünf Laiengelübde (Nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen, kein sexuelles Fehlverhalten und keine berauschenden Substanzen zu sich zu nehmen) zum eigenen Wohlbefinden/zur Wellness beitragen kann.

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Die meisten Probleme beginnen im Kopf

ZusammenhaltenIch möchte heute berichten von der unaufhaltsame Energie einer Idee, deren Zeit gekommen ist. Oder: Über die Kraft des Zusammenhaltens. “It’s your mind that creates the world” sagte bereits Buddha Shakyamuni vor 2500 Jahren. Und Pippi Langstrumpf begriff es wunderbar:

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Gastbeitrag zum Speeddating Ladies Ed. bei dialog artists

Foto: Catinca Schmidt. Cupcakes sponsored by Was Das Herz BegehrtHier geht es zu meinem Gastbeitrag “14 Frauen – 1 Buffet – 5 Minuten“.

So war das bei dem 1. Speed Dating Ladies Edition Event in Hamburg, nachzulesen im dialog artists Blog.

 

Der Mensch ist ungleich – ungleich sind die Stunden

Isabel Lenuck….seit 12 Jahren arbeite ich nun schon im Museum für Völkerkunde Hamburg in dessen Foyer über dem Durchgang zum Großen Hörsaal in Messingbuchstaben folgender Spruch angebracht ist:

“Der Mensch ist ungleich, ungleich sind die Stunden.”

12 Jahre lang bin ich unter diesem Spruch hindurchgegangen, habe ihn gelesen und gleich wieder vergessen, da er für mich keine Bedeutung hatte. Ich dachte, es wäre nur ein weiterer schlauer Spruch, der das schlaue Museum noch schlauer erscheinen lassen sollte. Christian Morgenstern hat es ganz richtig erkannt: Weiterlesen

Wenn Du Dich trennen willst

Dunkle WolkenManchmal hat man das Gefühl, man könne es keine Sekunde mehr länger mit seinem Partner aushalten. Man findet, dass dieser Mensch der dümmste, unsensibelste, egoistischste, nachlässigste, vernageltste und unattraktivste Mensch des ganzen Universums ist und fragt sich, wie man an dieser Person auch nur jemals einen Deut Interesse haben konnte.

Genauso ergeht es einem zuweilen bei der Arbeit (mir jedenfalls). Man findet, dass man die sinnloseste, ödeste, uneffektivste, einschläferndste, stupideste und schlechtbezahlteste Arbeit der ganzen Welt verrichtet und fragt sich, wofür man sich all die Jahre auf der Schule, bei der Ausbildung oder an der Uni abgequält hat. Nur um derartig würdelos vor ich hin zu rotten? Weiterlesen