Rauru hat Sehnsucht – oder: Die Geschichte eines lebendigen Hauses

Isabel Lenuck Rauru

Illustration: Katrin Dageför

Rauru hat Sehnsucht – oder: Die Geschichte eines lebendigen Hauses

In einem Museum gibt es sehr viele Dinge. Manche sind interessant. Manche schrecklich langweilig. Manche sind geheimnisvoll. Und manche vollkommen bekannt. Manche sind ganz gewöhnlich. Und manche sehr ungewöhnlich.
Heute möchte ich dir von einem sehr interessanten, sehr geheimnisvollen und sehr ungewöhnlichen Ding erzählen. Aber was rede ich bloß? Ding ist ja wohl der ganz und gar falsche Ausdruck für das, wovon ich dir jetzt berichten möchte.
Ich möchte dir die Geschichte von einem ganz besonderen Haus erzählen. Es heißt Rauru.

Vielleicht wunderst du dich jetzt, dass ein Haus einen Namen hat? Das ist aber gar nicht so ungewöhnlich, denn viele Häuser haben einen Namen. Denk nur einmal an die Villa Kunterbunt! Und dieses Haus muss geradezu einen Namen haben, denn es sieht genauso aus, wie ein richtiges Lebewesen! Schau mal: Die große, runde Maske ist Raurus Gesicht. Daneben sind seine Arme und Beine. Und wenn du zur Tür hineingehst, befindest du dich ganz geborgen in Raurus Bauch. Ist das nicht wunderbar?

Wenn Du die ganze Geschichte von Rauru lesen möchtest, öffne dieses PDF von Rauru hat Sehnsucht. Eine Erzählung von Isabel Lenuck mit Illustrationen von Katrin Dageför und Chuňe. Viel Spaß! Hier ist das Hörbuch

Du kannst Rauru übrigens jederzeit im Museum für Völkerkunde besuchen! Für Kinder ist der Eintritt frei!

9 Gedanken zu „Rauru hat Sehnsucht – oder: Die Geschichte eines lebendigen Hauses

  1. Katharina

    Wie toll! Sonntag hat sich mein Kind eine Stunde interessiert in Rauru aufgehalten (warum weiß ich nicht so wirklich, Mann und Kind waren im Museum, Kind fand Rauru einfach super) und jetzt entdecke ich das hier! Wird morgen vorgelesen.

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    1. Isabel Lenuck Beitragsautor

      Liebe Katharina,

      vielen Dank für Deine Nachricht! Ich freue mich, dass sich Dein Kind so für Rauru interessiert hat. Ist doch super, oder? Wir brauchen die Museumsbesucher der Zukunft 😉 Ich hoffe, dass der „Kinderguide“ dazu beiträgt, Rauru’s Geschichte noch besser zu verstehen.

      Viele liebe Grüße

      Isabel

      Antworten
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  5. Isabel Lenuck Beitragsautor

    Diesen tollen Kommentar habe ich aus Sydney erhalten. Vielen Dank dafür, es ist unse eine Ehre, Rauru beherbergen zu dürfen!

    „Nochmals 1000 Dank, liebe Isabel! Ihre Geschichte erzählt Raurus Schicksal sehr einfühlsam und kinderfreundlich. Ich hoffe; mich im Laufe dieses Jahres selbst von der dramatischen Verbesserung von Raurus Lebensqualität überzeugen zu dürfen. In Neuseeland, meiner Heimat nach Hamburg (und vor Sydney), wurde ich in Museumsausstellungen übrigens mehrmals ermutigt, die geschnitzten Ahnen der Whare Whakairo / Whare Tipuna zu berühren. Wie im Marae erhält (physischer) Kontakt mit Menschen die Ahnen und umgekehrt. Ich kann bestätigen, dass Raurus Heimatplatz mit Gras bedeckt und von Vogelgesang und dem glitzernden südlichem Sternenhimmel umgeben ist. Danke an alle Beteiligten, dass Sie sich solche Mühe mit Rauru geben. Die Liebe der Hamburger für Rauru war und ist spürbar. Sie verwandelt das Tapu vielleicht auf wundersame Weise, und Raurus Sehnsucht wird ganz erlöst.“

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